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Hier einige Tipps zum Wandern auf Cape Breton nützlich auch auf scheinbar kleinsten Trips (…das ist keine Theorie sondern eigene Erfahrung Icon Wink in Tipps

P91577471-150x150 in Tipps#  Regenschutz ist ein Muß, das Wetter wechselt schnell, nicht umsonst gibt es den “Spruch”: “Wenn Ihnen das Wetter auf Cape Breton nicht gefällt, warten Sie 10 Minuten!”. Ein dünnes Cape das nicht viel Platz wegnimmt, zum schnell drüberziehen oder um den Fotoapparat drunter zu schützen.

#  Trinkwasser und Proviant kann immer dabei sein nicht nur auf  längeren Trails, manchmal wird man aufgehalten durch besondere Entdeckungen und bleibt länger als man ursprünglich geplant hat.

PA119179-150x150 in Tipps#  Wasserdichtes und festes Schuhwerk, oft sind auf den Wegen mehr oder weniger tiefe Wasserlachen zu umgehen oder zu durchwaten oder der Trail ist plötzlich ein Bach, oder es ist überhaupt recht feucht und matschig. Feste wasserfeste Wandersandalen im Gepäck, erleichtern das Durchqueren von Bächen und tieferen Lachen.

# Taschenlampe, Taschenmesser, Feuerzeug und ein Stück Feueranzünder nimmt nicht viel Platz weg, für den Notfall unverzichtbar. Es muss nichts schlimmes sein, aber mit einem verstauchten Fuß auf der Hälfte einer 18km Tour im Oktober  kann es 5 Stunden und länger dauern bis Hilfe kommt …. und es wird dunkler und dunkler und kälter und kälter.

P9157753-150x150 in Tipps# Trillerpfeife, braucht auch keinen Platz, notfalls damit man damit etwas verscheucht, was man nicht haben will oder daß man gefunden wird.

# Es sind immer Tiere in der Nähe, auch wenn Sie sie nicht sehen, Begegnungen mit Elchen geschehen oft plötzlich

# Stabiler Wanderstock ist seit 2010 nach 2 maligen Coyotenattacken auf Tourist(inn)en Standard in Cape Breton und wird nahezu an jedem Trailstart “angeboten”. Kann vielfältig verwendet werden nicht nur zum Entlasten der Beine, z.B. zum Abstützen beim Balancieren über Bäche von Stein zu Stein oder, wenn auch fraglich, für Drohgebärden gegenüber aufdringlichen Coyoten … falls notwendig kann man auch zuschlagen

P9157776-150x150 in Tipps# Wenn möglich GPS mit Trip Recording für den Rückweg vor allem bei individuell ausgedachten nicht gekennzeichneten Touren entlang der Fire Access Roads, ATV-Trails oder durchs Gelände. Letztere sind recht verschachtelt, man kann man schell Richtung oder Rückweg verlieren. 2 mal falsch abgebogen und das kann es gewesen sein … der Nutzen von Handys ist fragwürdig, besser sich nicht darauf verlassen, auch wenn in manchen Wanderführeren  die Netzabdeckung erwähnt ist. Diese ist je nach Anbieter unterschiedlich.

P9157761-150x150 in Tipps# Die Trails sind oft gut ausgeschildert, aber manchmal mit unerwartet schwierigen Passagen, steile Steigungen oder Abstiege besonders gefährlich weil der Boden oft nass und rutschig ist und Blätter oder Geröll den Abtrieb unterstützen. Bei Küstentouren (Mabou) führen schmale  schmale Felsenpfade oft dicht am Abgrund entlang, manchmal sind Teile des Weges abgerutscht oder scheinbar kurz davor. Grundsätzlich ist alles machbar, wenn man sich auf Überraschungen einstellt und einigermaßen sportliche Kondition aufweist.  An einigen Stellen sind Seile zur Unterstützung vorhanden.

P9137618-150x150 in Tipps# Sehr häufig müssen Bäche ohne Brücke überquert werden, mal schmaler, mal breiter, mal kann man über Steine balancieren, mal heißt es “Schuhe aus!”. Immer hilfreich ist der oben erwähnte Wanderstock oder Sandalen zum kurzfristigen Wechseln.

# Bei längeren Touren ist Ersatzkleidung, T-Shirt praktisch, nicht nur wegen des Wassers von aussen. Wie oben schon gesagt, das Wetter kann schnell wechseln.

PA0385621-150x150 in Tipps# Es gibt Wanderführer mit veralteten Informationen die beschreiben Wege, die schon lange dicht überwachsen sind oder so sumpfig sind, dass man die Lust verliert. Don´t worry, einfach umkehren (Kennington Cove, Pollets Cove …)

# Have fun and never give up!

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